Flo Reso (Flo 13)

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Prinzip:                         Hybrid (Horn und Bassreflex nach Fostex BK126)

Neu gefaltet und angepasst

System:                         Breitband

Maße (HBT):               120x19x20

Max. Belastbarkeit:     22 W

Gehäuse:                      Buche, stabverleimt/Multiplex Birke geölt und gewachst

Bestückung:                 Fostex FE 127 oder FE 126 E

Range                           58 –20000 Hz

Min.Verstärkerleistung 5 Watt

  

Daten des Horns:

Halsfläche:                33,0 qcm

Mundfläche:          226,86 qcm

Hornkonstante:         1,10

Hornlänge:              1,76 m

Vorkammer:            2,4  Liter

Absorberkammer:    3,4 Liter


Auf Grund seiner angenehmen Größe betreibe ich das Horn in meinem Wohnzimmer (25qm). 

Die Lautsprecher haben eine umwerfende Präsenz, eine derartig räumliche Abbildung und einen Dynamikumfang, dass jedem Zuhörer erst mal die "Spucke" wegbleibt.

 

Bei diesem Horn hatte ich es mir zur Aufgabe gemacht den Frequenzgang zu linearisieren - bei einem Horn eine fast unlösbare Aufgabe. Dabei heraus gekommen ist ein einmal gefaltetes Horn  mit einer Kammer, die als Helmholtzabsorber, und einer Bassreflexkammer, die als Helmholtzresonator wirkt. Dieser Resonator ist so abgestimmt, dass das horntypische Loch, hier bei 150 Hz, weitestgehend ausgeglichen ist. Der Absorber dämpft die Frequenzerhöhung bei 250 Hz. Den Rest besorgt ein Filter. 

Freunde des Tiefbasses empfehle ich den Sub 8S mit DT50 und dem Alcone AC 8 SW4 hinzu zu schalten. Der Alcone ist ein Tieftöner mit sehr steifer Membran und starkem Antrieb (Qts=0,26). Außerdem passt er sich durch seine kleinen Ausmaße auch optisch hervorragend an die schlanken Hörner an.

Eine Simulation mit den bekannten Simulatoren wie AJ-Horn oder LSP-CAD war unter Einbeziehung der Bassreflexkammer nicht möglich. Deshalb habe ich die Prototypen mit einer variablen Bassreflexklappe gebaut und mit dieser die Resonanzfrequenz des Helmholtzresonators genau abgestimmt.

Das Ergebnis lässt sich sehen: 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Mein Bekannter H. Hermanns war so begeistert von ihr, dass er sie nachgebaut hat :

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Helmut aus der Schweiz, Gitarrenbauer und Maler, betreibt sie "downfired" .

Die optisch, und wie er mir schreibt, auch akustisch wirklich gelungene Konstruktion erklärt das Bild:


Ein besonderes Lob für seine handwerklichen Fähigkeiten und seine uneingeschränkte Freude an guter Musik möchte ich Stefan aussprechen, der die Flo Reso zusammen mit seinem Sohn gebaut hat (...........alles allein mit Hilfe meines KompagnJohns , der nur halten musste wenn geleimt wurde, noch nie ne Box ausser die mit Bier gefüllte gesehen hatte und immer wieder fragte was denn die
vielen "Bretter " innerhalb der Kiste sollen..............Stefan J
.). Das Ergebnis kann sich sehen lassen:


Michael aus der Schweiz betreibt sie als Frontspeaker "upfired" :   

 

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