Das passive Linefilter


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Wie schon bei der Flo14 erwähnt, betreibe ich die Kombination Tractrixhorn und Bass mit zwei Verstärkern. Die Verstärker sind so eingestellt, dass das System ein ausgewogenes Klangbild erzeugt (die Pegel von Tractrixhorn und Bass sind eingemessen, können aber je nach Aufstellung der Boxen den Gegebenheiten individuell angepasst werden). Über einen Masterregler wird die Lautstärke für beide Verstärker synchron eingestellt.

Natürlich könnte der Masterregler durch einen Vorverstärker, auch Röhrenvorstufe, ersetzt werden.

Zur Zeit läuft der Bass noch über ein passives Tiefpassfilter mit 12dB/Oct. in der Box, geplant ist aber ein Linefilter mit regelbarer Eckfrequenz vor die Verstärker zu schalten. Das ersetzt die aktive Frequenzweiche mit Operationsverstärkern, die ja bekanntlich nicht unbedingt den Signal-/Rausch-Abstand verbessern.

Ein solches Filter ist leicht mit wenigen preiswerten Bauelementen aufzubauen.

Ramp = Eingangsimpedanz des Verstärkers

f = Trennfrequenz des Filters = 500Hz

R1 gewählt: 5kOhm

6db Tiefpassfilter:

 

C1=1/(2* Pi* f* R1) 

6dB Hochpassfilter:

R2=1/(1/R1-1/Ramp)


12dB Tiefpassfilter:

C1=1/(2* Pi* f* R1);  C2=C1/9; R2= 9 R1

12dB Hochpassfilter:

R2'=1/(1/R2-1/Ramp);  R'2 >>Ramp(1MOhm, kann entfallen, da durch Ramp ersetzt)


Ein variables Filter könnte so aussehen:


Zwischenzeitlich habe ich den Masterregler gegen eine Röhrenvorstufe ausgetauscht. Die Hörner reproduzieren dadurch ein noch schöneres Bild.

Als Alternative und zum Vergleich habe ich diesen noch dazu genommen:

Er wurde von einem Freund und wahren Röhrenkenner repariert und mit anderen Röhrentypen modifiziert.