Die Messungen

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Da gibt es heute ganz tolle Softwares, die per Klick den

-         Frequenzgang

-         Phasengang

-         Klirrfaktoren

-         Wasserfalldiagramm

-         und, und, und 

messen.

Nur werden dazu meist so billige Mikrofone verkauft, die vielleicht einen schönen Frequenzgang verkurbeln. Die Soundkarten verbiegen dann den Rest.

Fairerweise muss man sagen, dass sich einige Systeme kalibrieren lassen, leider aber zum  Preis eines kleinen Horns verkauft werden. 

Ich messe meine Lautsprecher Schritt für Schritt und wie schon gesagt, auf Wasserfall und Anderes verzichte ich. Da verlasse ich mich auf meine Ohren.

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Zuerst wird die Klemmenspannung auf 2,83 Volt geregelt. Das entspricht bei einer Impedanz des Lautsprechers von 8 Ohm einer Leistung von 1 Watt. Der Schalldruck wird aus einer Entfernung von einem Meter gemessen.

             

Mit einem geeichten Messmikrofon wird bei verschieden Frequenzpunkten der Schalldruck (SPL) in dB ermittelt. Je mehr Messungen, desto besser die Auflösung der Messung

Eine Mess-CD liefert dem Lautsprecher die Frequenzpunkte und das geeichte Messmikrofon ermittelt den Pegel in dB. Die Pegel werden per Hand übertragen. Das ist ein wenig mühsam, dafür werden aber mögliche Fehler einer Messsoftware ausgeschlossen. 

Für eine höhere Auflösung eignet sich natürlich eine Software, da sie alle Frequenzen im gesamten Spektrum darstellt.

Dabei zeigt es sich oft, dass die Messung nicht ganz mit der "Handmessung" übereinstimmen. Hier ist es wichtig ein hochwertiges Messmikrofon einzusetzen.

Anmerkung: der Raum spielt bei der Messung eine sehr große Rolle. Eigentlich sollte jede Messung in einem "schalltoten" Raum durchgeführt werden. So kommt man bei zwei Messungen mit unterschiedlichen Pegeln auch zu zwei unterschiedlichen Messergebnissen. 


Deshalb: verlassen Sie sich nicht auf Ihr Messergebnis! Hören Sie lieber Ihre "Ohrwürmer", das schult die Ohren!

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