Die Wiederbelebung einer Fostex–Idee

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Beim Stöbern im Internet stieß ich irgendwann auf eine Seite von Nagaoka .

Dort war der Plan eines Hybridhorns abgebildet. Es ist eine Kombination aus Horn und Bassreflex, 

wobei das Hornende mit der Rückseite der Membran in Resonanz gerät.

Ich war von dieser Idee begeistert und baute das Horn mit dem vorgeschriebenen Treiber, dem Fostex FE 127, 

sofort nach. Beim ersten Probehören war ich noch mehr begeistert von dem einerseits horntypischen Kickbass und 

dem andererseits sehr warmen und weichen Bass des Helmholtz-Resonators. Jazz, Klassik und Rock bestanden meine Probe sofort.

 

Nun sind diese Lautsprecher nicht die billigsten, und weil ich den Tangband W4-657SC (gutes Preis/Leistungs-Verhältnis) schätzen gelernt habe, 

kam ich auf die Idee auch diesen in dem Horn zu verwenden. Da die Kombination Horn/Bassreflex schwer zu simulieren ist, blieb mir nichts anderes übrig, als durch Verändern der Bassreflexöffnung den Tangband an das Horn anzupassen. Eine aufwendige Geschichte, die sich aber gelohnt hat.

 

Leider ist der Tangband in den Höhen schwach, und deshalb habe ich ihn mit einer Vifa-Seidenkalotte  (D 19TD-05) in einem Tractrixhorn 

(sphärisches Kugelwellenhorn) unterstützt.

 

 

Die Idee beschäftigt mich weiterhin so sehr, dass ich noch so einige Chassis, wie  Fostex FF125k, Fostex FX120, Fane STU5FR, Cantare 5FR MKII, Ciare HX132 und vielleicht den Veravox 5S in dem Gehäuse testen werde.